Kosten der KJP-Ausbildung


Kosten KJP-Ausbildung | API Potsdam

Welche Leistungen sind in den Kosten der KJP-Ausbildung enthalten?

Vollzeitausbildung

In der Ausbildungsgrundgebühr für die Voll­zeit­aus­bildung über drei Jahre sind die fol­gen­den Leistungen enthalten:

  • 600 h Theorieausbildung,
  • 120 h Selbsterfahrung,
  • 100 h Gruppensupervision,
  • 2 h therapeutenbezogene Supervision,
  • Einführungsworkshop "Diagnostik" und "Praktische Aus­bil­dung",
  • zwei Prüfungsvorbereitungsseminare (14 h),
  • Prüfungsgebühren für Zwischenprüfung, mündliche Ab­schluss­prü­fung sowie Lehr­gangs­lei­tung,
  • Verwaltungskosten & Anmeldegebühren,
  • Gebühren für das Anerkennungsverfahren für die do­ku­men­tier­ten Fälle und
  • Ausstellung einer Teil­nah­me­be­schei­ni­gung bzw. eines Zertifikates.

Selbstverständlich fallen für unser Be­wer­bungs­ver­fahren oder individuell in An­spruch genommene Be­ra­tungs­ge­spräche zur Entscheidungsfindung be­züg­lich der Aus­bil­dungs­platz­wahl keine gesonderten Ge­büh­ren an.

Somit beträgt die Gesamtgrundgebühr bei Absolvierung der Vollzeitaus­bildung min­des­tens 13.500 €

Die Gebühren werden monatlich gestaffelt in Höhe von 375 € über drei Jahre fällig.


Teilzeitausbildung

Ab dem Beginn des 4. Ausbildungsjahres wer­den Verwaltungsgebühren erhoben (im 4. und 5. Jahr 25 € monatlich bzw. ab dem 6. Jahr 35 € mo­nat­lich).

Damit erhöht sich entsprechend die Ge­samt­grund­ge­bühr in Abhängigkeit von der Aus­bil­dungs­dauer. Die Verwaltungsgebühren wer­den ebenfalls mo­nat­lich eingezogen.

Wie hoch ist die Vergütung der KJP-Ausbildungstherapien?

Die Ausbildungstherapien an der Aus­bil­dungs­am­bu­lanz der API und/oder an ko­ope­rie­ren­den Lehrambulanzen oder Lehrpraxen werden mit einem Anteil von mind. 40 % der Vergütung, die die Ausbildungsstätte von den Kran­ken­kassen für diese Behandlungen erhält, honoriert.

Dieser Anteil setzt sich aus dem unmittelbar an die Aus­bil­dungs­teil­nehmer*innen zu ent­rich­ten­den Honoraranteil, den von der Ausbildungsstätte übernommenen Kosten für mindestens 50 Stunden Einzelsupervision sowie den von der Ausbildungsstätte über­nom­menen Kosten für die Durchsicht und Abstimmung der Do­ku­men­ta­tio­nen im Rahmen der Fallbehandlung sowie der sechs ausführlich do­ku­men­tier­ten Fall­be­hand­lun­gen zusammen.

Derzeit beträgt die Erstattung bei einer in Vollzeit durchgeführten Prak­tischen Aus­bil­dung 48 %, bei einer in Teilzeit durchgeführten Praktischen Ausbildung 45 % der Kran­ken­kas­sen­ver­gütung (Stand: Mai 2021). Die Aus­bil­dungs­teil­nehmer*innen können somit zwi­schen ca. 27.000 € (für 600 h Be­hand­lungs­stunden) und 38.400 € (für 800 Be­hand­lungs­stun­den) Ein­nahmen erzielen.

Bei dieser Kalkulation sind die möglichen Einnahmen während der Prak­ti­schen Tätigkeit 1 und 2 nicht be­rück­sich­tigt. Die Ein­nah­men­seite erhöht sich auf 52.200 €, würde man die Prak­ti­sche Tätigkeit 2 in Vollzeit (4 Tage/Woche, Vergütung 300 €/Monat) an der Aus­bil­dungs­am­bu­lanz der API ab­sol­vie­ren sowie für die Praktische Tätigkeit 1 über 12 Monate an einer nach § 2 Abs. 2 Ziff. 1 KJPsychTh-APrV gewählten Klinik tätig werden (Mindest­ge­halt 1.000 €/Monat nach Psycho­thera­peuten­ausbildungsreform­gesetz § 27).